Chinesisches Haus

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BrandenburgPotsdamBezirk Potsdam

Chinesisches Haus

Bauwerk in Potsdam

Das Chinesische Haus ist ein Gartenpavillon im Park Sanssouci in Potsdam. Es wurde von Friedrich dem Großen zwischen 1755 und 1764 errichtet, um den Zier- und Nutgarten zu schmücken. Der Baumeister Johann Gottfried Büring gestaltete es im Stil der Chinoiserie, eine Mischung aus Rokoko und ostasiatischen Elementen. Das Gebäude steht ca. 660 Meter südwestlich des Sanssouci-Sommerpalais. Das Chinesische Haus war Teil der Chinoiserie, die in Europa durch den Handel mit China entstand. Friedrich der Große nutzte es als ironischen Kommentar zur Chinamanie, da er die europäische Imitation der chinesischen Kultur kritisierte. Das Gebäude diente auch als Kulisse für Festlichkeiten und hatte eine Chinesische Küche nebenan. Es wurde 1789 umbenannt und verändert, wobei nur noch die sechseckigen Fenster den ursprünglichen Charakter erinnern. Das Chinesische Haus hat einen kleeblattförmigen Grundriss mit drei Kabinetten und Freiräumen. Die Fassade besteht aus vergoldeten Sandsteinplastiken und einem zeltartigen Kupferdach, das von Palmsäulen gestützt wird. Die Innenraumgestaltung ist mit Stuckmarmor, vergoldeten Kerzenhaltern und Deckenmalereien ausgestattet, die asiatische Szenen und Figuren darstellen. Die Wände sind mit seidener Wandbespannung und Blumenmustern verziert.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Teehaus, Sommerhaus
Ort
Brandenburger Vorstadt
Adresse
Am Grünen Gitter, 14469 Potsdam
Erbaut
1750
Baustil
Chinoiserie
Architekt
Johann Gottfried Büring
Denkmalstatus
Baudenkmal in Brandenburg

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