📷 Bild: Wikimedia Commons
Österreichisches Jüdisches Museum
Das Österreichische Jüdische Museum befindet sich im burgenländischen Eisenstadt, genauer in der Unterbergstraße 6. Es ist in einem historischen Gebäude untergebracht, dem ehemaligen Wertheimerhaus, das 1719 von Samson Wertheimer als Freihaus errichtet wurde. Der Bauherr war ein bedeutender Wiener Hofkaufmann und Oberrabbiner von Ungarn, der eng mit der Familie Esterházy verbunden war. Das Museum wurde 1972 als erstes jüdisches Museum in Österreich nach dem Zweiten Weltkrieg gegründet. Es liegt im historischen jüdischen Viertel Unterberg-Eisenstadt und beherbergt eine Privatsynagoge mit abgetrenntem Frauenraum, die einst Teil des Freihauses war. Wertheimer nutzte das Gebäude sowohl als Wohnsitz als auch für religiöse Zwecke. Vor Ort lässt sich das Museum in den Räumen des ehemaligen Freihauses erkunden. Die Privatsynagoge mit ihrem separaten Frauenbereich ist ein zentraler Ausstellungsraum. Die Dauerausstellung thematisiert die Geschichte der jüdischen Gemeinschaft in der Region, während das Gebäude selbst mit seiner barocken Architektur und historischen Bedeutung beeindruckt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
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