📷 Bild: Wikimedia Commons
Saint-Clément
Gemeinde im Département Meurthe-et-Moselle, Frankreich
Saint-Clément liegt an der Meurthe, etwa zehn Kilometer südöstlich von Lunéville. Das Gemeindegebiet umfasst 16,4 km² und besteht aus dem breiten Meurthetal sowie dem Forêt de Mondon, einem Teil eines etwa 30 km² großen Waldgebietes. Die Gemeinde grenzt an Laronxe, Moncel-lès-Lunéville, Thiébauménil, Bénaménil, Buriville, Chenevières, Flin, Vathiménil und Fraimbois. Bis 1834 war das Gebiet von Laronxe Teil von Saint-Clément. Der Ort wurde ursprünglich Sériménil genannt und erhielt seinen Namen nach dem Fund einer Quelle, die dem Heiligen Clemens gewidmet war. Im Mittelalter litt der Ort unter der Pest, wodurch er mehrere Jahre wüst wurde. Die Kirche St. Clemens, die 1164 erstmals erwähnt wurde, ist ein Teil der historischen Bausubstanz. 1757 wurden Tonvorkommen entdeckt, was zur Errichtung einer Steingutfabrik führte, die bis heute in Betrieb ist. Saint-Clément ist vor allem durch die Landwirtschaft geprägt, mit Betrieben im Getreideanbau, Milchwirtschaft und Imkerei. Zudem gibt es Handwerksbetriebe und die ansässige Steingut-Manufaktur. Ein weiterer Wirtschaftsfaktor ist das Militärcamp Lasalle, das das 53. Fernmelderegiment beherbergt. Die Verkehrsanbindung erfolgt über die Nationalstraße 59 und die Bahnlinie Nancy–Saint-Dié-des-Vosges.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Frankreich
- Ort
- Département Meurthe-et-Moselle
- Seehöhe
- 324 m
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