📷 Bild: Wikimedia Commons
Șelimbăr
Gemeinde in Rumänien
Șelimbăr liegt im Südosten von Hermannstadt, knapp außerhalb des Stadtgebietes, am Fluss Cibin. Die Gemeinde umfasst mehrere Katastralgemeinden und hat ein langgezogenes Erscheinungsbild. Sie grenzt an die Katastralgemeinde Mohu, wo der Hârtibaciu in den Cibin mündet. Der Ort ist Teil des Kreises Sibiu in der Region Siebenbürgen. Die Ortschaft wurde 1323 erstmals urkundlich erwähnt und wurde von Siebenbürgischen Sachsen gegründet. Die Sachsen bildeten lange die Bevölkerungsmehrheit, bis sich ab dem 18. Jahrhundert Rumänen niederließen. Die historische Bedeutung des Ortes wurde durch die Schlacht von Schellenberg 1599 erlangt, bei der Mihai Viteazul einen Sieg gegen Andreas Báthory erzielte. Dieses Ereignis gilt als wichtiger Moment in der rumänischen Geschichte. Șelimbăr ist heute durch die Ausdehnung der Kreishauptstadt und das Gewerbegebiet Süd geprägt. Die Ortschaft hat eine evangelische Kirche aus dem 13. Jahrhundert, eine orthodoxe Kirche aus dem 19. Jahrhundert sowie ein Denkmal für die rumänischen Opfer des Ersten Weltkriegs. Zudem steht ein Gedenkkreuz für die Schlacht von Schellenberg unter Denkmalschutz. Die Gemeinde ist auch durch eine Eisenbahnhaltestelle und frühere Schmalspurbahnen bekannt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Rumänien
- Ort
- Kreis Sibiu
- Adresse
- str. Mihai Viteazu nr. 234, 557260, jud. Sibiu
In der Nähe
- Synagoge Sibiu4.8 km
- Biserica ursulinelor din Sibiu4.9 km
- Sala Thalia4.7 km
- Turnul Olarilor din Sibiu4.8 km
- Kaiser-Franz-Denkmal4.8 km
- Dicker Turm4.8 km
QR-Code