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Schloss Schönbühel
Schloss im Bezirk Melk, Niederösterreich
Schloss Schönbühel steht in der Gemeinde Schönbühel-Aggsbach im Bezirk Melk, Niederösterreich. Es liegt am rechten Donauufer auf einem etwa 40 Meter hohen Felsen, der vermutlich einst eine römische Festung beherbergte. Das Schloss wurde im 12. Jahrhundert von Marchwardus de Schoenbuchele als Verteidigungsburg errichtet. Es besitzt Türme, Rondelle und unterirdische Gänge, die auf Burgverliese und Kerkern hinweisen. Das Schloss war bis 1667 ein religiöses Zentrum mit einer Kirche, die neben dem Haupteingang lag. Es war auch Sitz einer Schule. Nach dem Tod von Ulrich von Schonpihel im 14. Jahrhundert gelangte es an das Stift Melk und später an die Familie Starhemberg, die es über 400 Jahre lang besaß. Im 18. Jahrhundert war es stark verfallen, bis es 1819 an den Grafen Franz von Beroldingen verkauft wurde, der es renovierte und bewohnbar machte. Besucher können die Reste der Burg und den verbliebenen Turm bewundern, sowie die Kirche und das Hauptportal mit dem Wappen der Starhembergs. Das Plateau und die Verbindungsbrücke zum Park sind Teil der Landschaft. Die Ruine ist Teil der Wachau, die als UNESCO-Weltkulturerbe gilt. Die Familie Seilern-Aspang besitzt das Schloss bis heute.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Schloss
- Ort
- Schönbühel-Aggsbach
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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