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Weckschnapp
Wehrturm in Köln
Das Weckschnapp ist ein mittelalterliches Türmchen mit einem modernen Anbau am Konrad-Adenauer-Ufer in der Kölner Altstadt-Nord. Es war Teil der mittelalterlichen Stadtmauer und gehört zur Kunibertstorburg. Das Türmchen steht am linken Rheinufer und ist ein erhaltenes Stück der früheren Stadtbefestigung. Es wurde im 19. Jahrhundert als „Weckschnapp“ bezeichnet, wobei der Name auf eine Sage über eine grausame Hinrichtungsmethode zurückgeht. Die Sage wurde erstmals 1826 in einem Werk von Ernst Weyden erwähnt und verweist vermutlich auf eine Ark, die im Rhein stand und mit dem Kunibertsturm verbunden war. Die Sage um den Weckschnapp berichtet von einer grausamen Hinrichtungsmethode, bei der Gefangene versuchten, ein aufgehängtes Brot zu fangen, um zu entkommen. Nur ein besonders abgemagerter Gefangener gelang es, die Messer im Schacht zu überleben. Die Sage wurde im 19. Jahrhundert durch den Volksmund auf das Türmchen übertragen, obwohl es nie der Ort der Hinrichtungen war. Das Türmchen wurde 1895 im Zuge der Schleifung der Stadtmauer restauriert und 1956 für Wohnzwecke umgebaut. Es bleibt ein Teil der Kunibertbefestigung und ein Zeugnis der mittelalterlichen Stadtmauer. Das Türmchen ist ein kleiner, im Rheinufer gelegener Turm mit einer Verbindung zur Stadtmauer. Es war Teil der Bastion der Kunibertstorburg und wurde im 16. Jahrhundert auf einer Stadtansicht von Arnold Mercator dargestellt. Die Verbindung zum Rhein war für die Befestigung wichtig, doch das Türmchen selbst hatte keine direkte Verbindung zum Wasser. Heute ist es ein sichtbares Zeugnis der alten Befestigungen und Teil der Altstadt-Nord. Die Umgebung umfasst das Konrad-Adenauer-Ufer und die Rheinfront, die als Teil der historischen Stadtmauer bekannt sind.
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- Art
- Turm
- Ort
- Altstadt-Nord
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Nordrhein-Westfalen
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