📷 Bild: Wikimedia Commons
Invalidensäule
nicht erhaltenes Denkmal in Berlin
Die Invalidensäule, offiziell das National-Krieger-Denkmal, steht im Berliner Invalidenpark, heute in der Habersaathstraße. Sie wurde errichtet, um die Gefallenen der Kämpfe von 1848 und 1849 zu gedenken. Die Säule stand auf einem Rondell, etwa 60 Meter vor der Einmündung in die Scharnhorststraße. Sie war ein Symbol für den preußischen Einsatz gegen die Revolution und galt als Nationaldenkmal. Die Säule war 33,70 Meter hoch und aus Gusseisen und Granit gebaut. Sie hatte ein korinthisches Kapitell mit einer Aussichtsplattform, die über eine Wendeltreppe mit 189 Stufen erreichbar war. Auf der Säule befanden sich Reliefs, die symbolische Motive darstellten, und ein Adler aus Zinkguss. Die Plattform bot eine weitläufige Aussicht über die Stadt. Um die Säule herum lagen 18 Grabstätten und eine dreiseitige Steinmauer mit Namen der Gefallenen. Die Invalidensäule wurde 1854 eingeweiht und blieb bis zum Zweiten Weltkrieg unbeschädigt. Nach dem Krieg wurde sie 1948 durch eine Baufirma abgerissen, um die Berliner Nachkriegspolitik zu symbolisieren. Die Trümmer wurden verschrottet, und die Friedhofsanlage wurde planiert. Die Säule war Teil einer Denkmalsanlage, die tagsüber geöffnet war und von einem Pförtner verwaltet wurde.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Monument
- Ort
- Berlin
- Erbaut
- 1850
In der Nähe
- Woltersdorff-Theater453 m
- Futurium771 m
- Lessingtheater931 m
- Spartakusdenkmal619 m
- Rudolf-Virchow-Denkmal953 m
- Kammerspiele des Deutschen Theaters858 m
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