📷 Bild: Wikimedia Commons
Spartakusdenkmal
Denkmal in Berlin
Das Spartakusdenkmal steht im Hinterhof eines Wohnhausneubaus in der Chausseestraße 121 in Berlin-Mitte. Es ist tagsüber öffentlich zugänglich und liegt in der Nähe von historischen Industriestandorten, die im 19. Jahrhundert entstanden. Die Stelle war 1916 Schauplatz der Gründung der Spartakusgruppe, die später zur Spartakusbund und zur Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD) wurde. Die Spartakusgruppe wurde am 1. Januar 1916 unter Leitung von Karl Liebknecht gegründet und nahm die „Leitsätze über die Aufgaben der internationalen Sozialdemokratie“ von Rosa Luxemburg an. Die Gruppe veröffentlichte ab 27. Januar 1916 die „Spartakusbriefe“ und schloss sich 1917 der USPD an. 1918 wurde der Spartakusbund zur parteiunabhängigen Organisation und 1919 zur KPD. Das Denkmal erinnert an diese historischen Ereignisse und die Gründung der KPD. Das Denkmal wurde 1977 errichtet und blieb nach der Wiedervereinigung erhalten. Es besteht aus drei Kunststeinblöcken mit Inschriften und einer stilisierten Fackel. Die Stele steht östlich des Friedhofs und trägt das Zitat Karl Liebknechts. Die Inschrift „SPARTAKUS“ und eine abstrahierte Flamme symbolisieren die Revolution des Proletariats. Die Gedenkstätte wurde 1958 eingeweiht und 2009 saniert.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Monument
- Ort
- Bezirk Mitte
In der Nähe
- Brecht-Haus87 m
- Brecht-Weigel-Gedenkstätte90 m
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