Schloss Zschepplin

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Schloss Zschepplin

Zum ehemaligen Rittergut und Schlosskomplex zählende, bemerkenswerte Gebäudegruppe, mit baugeschichtlicher und ortshistorischer Bedeutung. Gutsverwalterhaus: zweigeschossiger Bau, verputzt, Satteldach, Erdgeschoss gewölbt.

Das Schloss Zschepplin ist eine mittelalterliche Vierflügelanlage in Zschepplin, im Landkreis Nordsachsen in Sachsen. Die Anlage entstand in mehreren Bauphasen und wurde bis ins 18. Jahrhundert erweitert und umbaut. Sie war in verschiedenen Perioden im Besitz der Familie von Dieskau, Heinrich Graf von Brühl und später der Familie von Mengersen. Die Restaurierungen begannen 1990 und wurden 2002 fortgesetzt, nachdem das Schloss privatisiert wurde. Das Schloss ist heute nicht besichtigbar, der Zugang zum Schlosspark ist jedoch möglich. Die Architektur umfasst einen annähernd quadratischen Hof mit Arkadengang im Erdgeschoss. An der Nord- und Südseite stehen Treppentürme, die in den Jahren 1747 und 1847 verändert wurden. Im Inneren sind kreuzrippengewölbte Räume aus dem mittelalterlichen Vorgängerbau sowie ein restaurierter Festsaal aus dem Jahr 1858 erhalten. Der englische Park im Osten bleibt weitgehend unverändert.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Schloss
Ort
Zschepplin
Adresse
Alte Dübener Straße 19
Erbaut
1800
Denkmalstatus
Kulturdenkmal in Sachsen

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