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Schloss Rohrbach
im oberbayerischen Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm
Das Schloss Rohrbach steht im alten Ortskern von Rohrbach im Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm. Es gehört zur Gemeinde Rohrbach und bildet mit der Kirche Johannes der Täufer, der Tafernwirtschaft und dem Rathaus den früheren Ortsmittelpunkt. Das Schloss war Sitz der Hofmark Rohrbach und ist als Baudenkmal unter der Aktennummer D-1-86-149-3 sowie als Bodendenkmal unter D-1-7335-0059 verzeichnet. Das Schloss hat eine reiche Geschichte, die bis ins 11. Jahrhundert zurückreicht. Die Herren von Rohrbach wurden erstmals erwähnt, ihre Burganlage wurde 1445 zerstört. Ab dem 16. Jahrhundert wurde ein neues Schloss in der Ortsmitte gebaut. 1711 erwarb Max Emanuel von Bertrand das Schloss, und es wurde später von Maximilian Klemens Freiherr von Dürsch umbaut. Die Familie Dürsch gab das Schloss 1802/03 an einen Fabrikanten weiter, der eine Schweizer Fabrikkolonie gründete. Die Familie Koch besitzt das Schloss bis heute. Das Schloss ist ein dreigeschossiges Gebäude, das 1734 barockisiert und mit einem gestuften Schweifgiebel erweitert wurde. Über dem Risalit steht das Allianzwappen der Familie Dürsch. Im 18. Jahrhundert wurde ein Torhaus mit Mansardenwalmdach errichtet. Die Ausstattung ist weitgehend erhalten, darunter ein Ahnensaal und Kachelöfen. Im Ostflügel befindet sich eine barocke Hopfendarre. Die Anlage umfasst auch Wirtschaftsgebäude und eine Schlossmauer.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Schloss
- Ort
- Rohrbach
- Adresse
- Schloßweg 3
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Bayern
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