Dietwil

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Kanton AargauBezirk Kanton Aargau

Dietwil

Gemeinde im Kanton Aargau in der Schweiz

Dietwil ist eine Einwohnergemeinde im Kanton Aargau, im Bezirk Muri. Sie liegt im Reusstal und ist die südlichste Gemeinde des Kantons. Das Dorf befindet sich auf einem Moränenhügel westlich der Reuss, an der Grenze zum Seetal. Die Gemeinde grenzt an Oberrüti, Risch, Root, Inwil und Sins. Sie umfasst 549 Hektar, davon 98 Hektar Wald und 52 Hektar bebaut. Der höchste Punkt liegt bei 538 m ü. M., der tiefste bei 400 m ü. M. Dietwil hat eine reiche Geschichte, die bis ins 12. Jahrhundert zurückreicht. Die Gemeinde war im 15. Jahrhundert Teil der Freien Ämter und unterlag später Luzern. Während des Sonderbundskriegs 1848 diente Dietwil als Heerlager für Zürcher Truppen. Im 20. Jahrhundert entwickelte sich das Dorf durch die Nähe zu Luzern und Zug sowie die Autobahn A14 zu einer Wohngemeinde. Die Bevölkerung stieg innerhalb von 25 Jahren um fast zwei Drittel. In Dietwil gibt es mehrere historische Bauten, darunter die Pfarrkirche St. Jakobus Major und St. Barbara, die 1145 erstmals erwähnt wurde. Die Kirche wurde 1456 erneuert und 1780/81 in barocker Form gebaut. Daneben stehen die Beinhauskapelle und das Pfarrhaus, die eine historische Gebäudegruppe bilden. Das Wappen der Gemeinde zeigt Weiss und Blau mit einem kreuzförmigen Schildbeschlag, das auf die Stifter der Kirche zurückgeht.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Gemeinde der Schweiz
Ort
Bezirk Muri
Seehöhe
436 m

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