📷 Bild: Wikimedia Commons
Burg Hünenberg
Burgruine in Hünenberg im Kanton Zug, Schweiz
Die Burg Hünenberg ist eine Ruine einer Höhenburg in der Gemeinde Hünenberg im Kanton Zug. Sie steht auf einer bewaldeten Anhöhe mit 440 m ü. M. und liegt leicht südwestlich des Dorfes zwischen zwei Bächen. Die Burg wurde erstmals 1173 schriftlich erwähnt und war Teil des Zuger Geschlechts. Die Familie besaß auch andere Burgen wie St. Andreas in Cham und Wildenburg in Baar. Die Burg wurde 1386 in der Schlacht von Sempach zerstört und 1416 an die Bütler verkauft. Die Burg wurde 1944 durch Emil Villiger wiederentdeckt, nachdem die Familie Holzmann den Burghügel verkauft hatte. Die Ausgrabungen führten zu archäologischen Funden, darunter römische Münzen aus der Zeit um das 1. Jahrtausend n. Chr. Die Münzen wurden 2006 gefunden und deuten auf Votivgaben eines römischen Heiligtums hin. 2007 wurde der Bergfried konserviert, nachdem die Mauer durch Ausgrabungen dokumentiert und untersucht wurde. Die Burg bietet Ausblicke auf die umliegende Landschaft und die Bäche. Die Ruine ist Teil der Burgruine unter der Lupe und wird durch archäologische Untersuchungen und Konservierungsmaßnahmen geschützt. Die Ausgrabungen zeigten, dass der Bergfried im 13. Jahrhundert errichtet wurde und bis ins 19. Jahrhundert bestand. Die Umgebung umfasst Wald und Bäche, die die Lage der Burg prägten.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Archäologische Stätte, Burgruine
- Ort
- Hünenberg
- Adresse
- Burgstrasse, 6331 Hünenberg
- Denkmalstatus
- Schweizer Kulturgut der Klasse B von regionaler Bedeutung
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