Wipkingen
Quartier der Stadt Zürich, Schweiz
Wipkingen ist ein Quartier der Stadt Zürich und wurde 1893 eingemeindet. Es bildet mit Höngg den Kreis 10. Der Name stammt aus dem alemannischen Siedlungsgründer Wibicho, der im 9. Jahrhundert erstmals erwähnt wurde. Das Quartier war ursprünglich ein Bauerndorf, wobei das einzige erhalten gebliebene Haus die Alte Trotte ist. Die Eingemeindung führte zur Aufteilung in Stadtkreise, wodurch Wipkingen im Stadtkreis 6 und später im Kreis 10 landete. Das Quartier umfasst das Zentrum vom Wipkingerplatz bis zur Nordbrücke mit dem Bahnhof Wipkingen. Die Verkehrsinfrastruktur ist stark von der Hanglage geprägt, wodurch die Hauptstrassen in Ost-West-Richtung verlaufen. Die Westtangente, eine Provisoriumsstraße, wurde 1982 gebaut und bis 2009 stark belastet, ehe sie reduziert wurde. Die Tramlinie 13 tangiert heute nur den südöstlichen Rand, während Trolleybuslinien die wichtigsten Verbindungen sichern. In Wipkingen gibt es mehrere Kirchen, darunter die reformierte Kirche Wipkingen, die 1908–1909 erbaut wurde, und die römisch-katholische Kirche Guthirt, die 1922–1923 entstand. Zudem existiert die griechisch-orthodoxe Kirche Agios Dimitrios. Kulturell sind zwei Kunsträume angesiedelt, und im Sommer finden Open-Air-Kinos, Quartierfeste und Musikfestivals statt. Der Wipkingerpark, ein Stadtpark am Limmatufer, bietet einen Ausblick auf die Stadt und die Umgebung.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- aufgehobene politische Gemeinde der Schweiz, Stadtquartier
- Ort
- Zürich
- Seehöhe
- 434 m
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