📷 Bild: Wikimedia Commons
Servitenkirche
Kirchengebäude in Innsbruck
Die Servitenkirche zum hl. Josef mit angeschlossenem Kloster der Serviten liegt in der Maria-Theresien-Straße in Innsbruck. Sie wurde zwischen 1613 und 1616 gegründet und 1626 geweiht. Das Kloster wurde 1614 von Anna Caterina Gonzaga von Mantua gestiftet. Die Kirche erlebte ihre Blüte im 17. Jahrhundert durch die Förderung der Habsburger. Nach einem Brand 1620 wurde die Kirche wieder aufgebaut und erhielt im Laufe der Zeit verschiedene Erweiterungen und Renovierungen. Die Kirche ist ein einfacher Langbau parallel zur Straße mit eingezogenem Chor, barockem Südturm und einem vortretenden Kapellenerker. Der dreijochige Saalraum ist mit einer Stichkappentonne über schlanken Stuckmarmorpilastern bedeckt. Das Deckengemälde und das Fresko des Gnadenstuhls wurden 1947 und 1953 von Hans Andre geschaffen. Die Kirche wurde nach einem Luftangriff 1943 stark beschädigt, doch nach 1945 wurde sie wieder aufgebaut und bis 1990 mehrfach renoviert.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kirchengebäude
- Ort
- Innsbruck
- Adresse
- Maria-Theresien-Straße 42
- Erbaut
- 1613
- Baustil
- Barockarchitektur
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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