Mehetia

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Mehetia

Insel in Frankreich

Mehetia ist eine unbewohnte Vulkaninsel im südlichen Pazifischen Ozean, geografisch zu den Gesellschaftsinseln und politisch zu Französisch-Polynesien gehörend. Sie liegt 110 km östlich von Tahiti und ist die östlichste der „Inseln über dem Winde“. Die Insel erhebt sich aus 4000 m Tiefe und besteht aus basaltischen Gesteinen. Der höchste Punkt, der Mt. Fareura, erreicht eine Höhe von 435 m und ist ein aktiver Schichtvulkan. Die Insel ist geologisch jung und wurde vor etwa 30.000 bis 550.000 Jahren gebildet. Mehetia ist für ihre vulkanische Aktivität und die polynesischen Legenden bekannt, die von „großem Feuer“ berichten. Geologische Funde deuten auf eine Eruption innerhalb der letzten 2000 Jahre hin. Die Insel wurde im 18. Jahrhundert mehrfach entdeckt, unter anderem von Samuel Wallis und James Cook. Im Jahr 1930 führte ein Anthropologe eine Oberflächenuntersuchung durch, bei der Ruinen und Artefakte gefunden wurden. Die Insel ist heute politisch Teil von Französisch-Polynesien, aber nicht mehr ständig bewohnt. Die Insel bietet eine steile Küste mit Kliffs bis zu 40 m Höhe und stark erodierten Ufern. Im Norden ist die Küste etwas sanfter, aber das Anlanden bleibt schwierig. Die Flora umfasst weniger als 100 Arten, mit Sekundärwald und ariden Regionen im Norden. Die Fauna umfasst nur wenige Arten, darunter eine ausgestorbene Rotschnabelralle. Die Insel hat keine Korallenriffe oder Küstenebenen, was das Ökosystem weiterhin beeinflusst.

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Art
Berg, Vulkan, Insel, Vulkaninsel
Ort
Inseln über dem Winde
Seehöhe
435 m

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