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Stadtbefestigung Freising

ehemalige Befestigung und Mauer der Stadt Freising, Oberbayern

Die Stadtbefestigung Freising umschloss die Bischofsstadt bis ins 19. Jahrhundert. Sie besteht aus zwei Hauptabschnitten: die erste Befestigung entstand im 10. Jahrhundert um den Domberg, während die Stadt selbst lange ungeschützt blieb. Später wurde die Stadtmauer im 14. und 15. Jahrhundert errichtet, wodurch der Nordteil der Stadt abgegrenzt wurde. Die Befestigung war vor allem zur Abwehr von Eindringlingen und zur Zollsammlung gedacht. Die Mauer war mit Schenkelmauern an den Domberg angeschlossen, die bis heute als Reste erkennbar sind. Die Befestigung spielte im Dreißigjährigen Krieg eine Rolle, als die Stadt mehrmals den Schweden übergeben wurde. Im 17. Jahrhundert begann die Verbauung der Mauer, wodurch sie sich in Wohn- und Handelsgebäude verwandelte. Bis auf die beiden Domtore wurden alle Stadttore im 19. Jahrhundert aus Verkehrsgründen abgerissen. Die Mauer selbst ist nur in Form von Graben- und Gassenverläufen sichtbar, wobei nur zwei Türme erhalten blieben. In der Stadtmauer standen mehrere Tore, darunter das Veitstor, das Ziegeltor und das Judentor, die jeweils für bestimmte Richtungen oder Handelswege dienten. Das Isartor und das Münchner Tor waren mit der Dombergbefestigung verbunden. Einige Tore wurden durch Zollhäuser ersetzt, die heute noch bestehen. Auf dem Domberg befanden sich weitere Tore wie der Kanzlerbogen und der östliche Torturm, die bis heute als historische Zeugnisse erhalten sind.

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Art
Stadtmauer, Befestigung
Ort
Freising
Erbaut
1000
Quellen:Stadtbefestigung Freising (CC0-1.0)

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