Palais der Sekundogenitur

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Palais der Sekundogenitur

Ehemaliges Wohnpalais in Dresden

Das Palais der Sekundogenitur war ein Wohnpalais im Park der Sekundogenitur, einem Teil des Blüherparks in Dresden. Es stand an der Langen Gasse 24, heute Zinzendorfstraße 4. Das Gebäude wurde von Friedrich August Krubsacius zwischen 1764 und 1770 errichtet und diente dem illegitimen Sohn Friedrich August II., dem Chevalier de Saxe Johann Georg, als Residenz. Es zeigte bereits Übergangsmerkmale vom Rokoko zum Klassizismus, wobei das Innere im Rokoko-Stil blieb. Das Palais war von 1781 bis 1927 Wohnsitz des zweitgeborenen wettinischen Prinzen und seiner Familie. Johann August Giesel gestaltete 1783 die Inneneinrichtung im Klassizismus um, und Hermann Nicolai baute es 1855–1857 um. Die Flügelbauten wurden 1867 und 1878/1879 erweitert. Die Bewohner umfassten Johann Georg, Prinz Anton, Prinz Georg und Prinz Johann Georg. Nach 1927 kam das Palais in den Besitz der Stadt Dresden. Es brannte 1945 bei Luftangriffen aus und wurde 1951 abgerissen. Zwei Sandsteinvasen aus dem 18. Jahrhundert wurden in der Bürgerwiese aufgestellt, sowie die Figuren des Herkules und der Megara im Heilkräuter- und Pflanzgarten. Die Zinzendorfstraße, an der das Palais lag, wurde 1892 nach der Familie Zinzendorf benannt.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Palast, zerstörtes Gebäude oder Bauwerk
Ort
Dresden

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