Eidelstedt

📷 Bild: Wikimedia Commons

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Eidelstedt

Stadtteil Hamburgs im Bezirk Eimsbüttel

Eidelstedt ist ein Stadtteil im Bezirk Eimsbüttel, am nordwestlichen Rand Hamburgs gelegen. Er grenzt an Schnelsen, Niendorf, Stellingen, Bahrenfeld, Lurup sowie die schleswig-holsteinischen Gemeinden Halstenbek und Rellingen. Das Ortszentrum um den Eidelstedter Platz ist ein mittelgroßes Einkaufszentrum, während die Eidelstedter Feldmark östlich der Autobahn als naturnaher Raum erhalten bleibt. Die Bevölkerung besteht aus 18,6 % unter 18-Jährigen und 19,9 % über 64-Jährigen, mit einem Ausländeranteil von 22,7 %. Eidelstedt hat eine lange Geschichte als Bauerndorf, das bis ins 18. Jahrhundert als Eilstede bekannt war. 1927 wurde der Stadtteil nach Altona eingemeindet und 1937 zum Groß-Hamburger Stadtteil. 1944 wurde ein Frauenlager des KZ Neuengamme eingerichtet. Das Eidelstedter Bürgerhaus, ein Kulturzentrum, wurde 1980 gegründet und beherbergt heute ein Museum, eine Bücherhalle und ein Café. Die Elisabethkirche, erbaut 1906, und das denkmalsgeschützte Haus „Koyen“ sind weitere sehenswerte Orte. Im Sola-Bona-Park finden sich botanische Raritäten wie eine Stieleiche mit geschätztem Alter von 320 bis 420 Jahren. Der Park, südlich der Güterumgehungsbahn, ist ein Eingangstor zur Feldmark. Die Verkehrsanbindung ist gut, mit Bussen, Metros und der S-Bahn. Die Autobahn A 7 und A 23 verlaufen durch den Stadtteil, wobei die Kieler Straße als Durchgangsstraße mit Verkehrsstauungen bekannt ist. Die Bahnanlagen umfassen das Bahnbetriebswerk Hamburg-Eidelstedt und den Bahnhof Eidelstedt.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Stadtteil von Hamburg
Ort
Eimsbüttel
Seehöhe
21 m

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