Leese

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Landkreis Nienburg/WeserBezirk Landkreis Nienburg/Weser

Leese

Gemeinde in Deutschland

Leese ist eine Gemeinde in der Samtgemeinde Mittelweser im Landkreis Nienburg/Weser. Sie liegt an der Weser in einer Marsch- und Geestlandschaft. Die Region war bereits in der jungsteinzeitlichen Zeit besiedelt, wobei archäologische Funde auf eine Besiedlung vor rund 4000 Jahren hinweisen. Das Urnengräberfeld Leese, mit etwa 1100 Bestattungen, ist das größte der vorrömischen Eisenzeit Norddeutschlands. Die Gemeinde war auch im Dreißigjährigen Krieg betroffen und profitierte später als Poststation vom Handel auf der Weser. Leese hat eine reiche Geschichte, die von militärischen Ereignissen und kulturellen Entwicklungen geprägt ist. Die Gemeinde feierte 1983 ihren 800. Geburtstag, nachdem sich herausstellte, dass sie bereits 1164 existierte. In der Region spricht man noch heute Plattdeutsch. Zu den Sehenswürdigkeiten zählen die Leeser Kirche, das Kriegerdenkmal, der historische Ziehbrunnen und der Jüdische Friedhof. Regelmäßige Veranstaltungen wie das Schützenfest und der Jahrmarkt tragen zur Kulturleben bei. Im Zentrum von Leese befindet sich der Kirchplatz, umgeben von Bäumen und mit dem historischen Ziehbrunnen. Die Gemeinde ist von Bundesstraßen und einer Eisenbahnstrecke durchzogen. Die Verkehrsinfrastruktur umfasst den Bahnhof Leese-Stolzenau, der an der Bahnstrecke Nienburg–Minden liegt. Leese hat auch eine bedeutende Rolle in der Geschichte des Zweiten Weltkriegs, mit einer Kriegsgräberstätte und einer Landessammelstelle für radioaktive Abfälle.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht, Mitgliedsgemeinde
Ort
Landkreis Nienburg/Weser
Seehöhe
34 m

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