📷 Bild: Wikimedia Commons
Leegebruch
Gemeinde im brandenburgischen Landkreis Oberhavel in Deutschland
Leegebruch ist eine Gemeinde im Landkreis Oberhavel in Brandenburg. Sie liegt nördlich von Berlin im Naturraum der Zehdenick-Spandauer Havelniederung. Die Gemeinde hat keine amtlich ausgewiesenen Ortsteile und besteht aus einem einzigen Gemeindegebiet. Die Gemeinde war während des Zweiten Weltkriegs als Wohnort für Zwangsarbeiter bekannt. Die Einwohnerzahl stieg von 350 auf fast 6000, wodurch Leegebruch als „größtes Dorf Deutschlands“ bezeichnet wurde. Die Häuser wurden standardisiert gebaut, und viele Familien aus verschiedenen Regionen Deutschlands zogen hierher. Ein Mahnmal erinnert an die umgekommenen Zwangsarbeiter. In Leegebruch gibt es eine Eichenallee mit einer Ladenzeile, die bis heute besteht. Die Gemeinde verfügt über eine BSG Stahl Leegebruch, die in der DDR zu den besten Rugby-Union-Mannschaften zählte. Zudem gibt es Baudenkmale und Bodendenkmale, die in der Denkmalliste des Landes Brandenburg eingetragen sind. Die Gemeinde ist mit der Bundesstraße 96 und der Landesstraße L 172 gut an das Umland angeschlossen.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
- Ort
- Landkreis Oberhavel
- Seehöhe
- 34 m
- Website
- https://www.leegebruch.de/
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