📷 Bild: Wikimedia Commons
Schloss Oranienburg
Schloss in Deutschland
Das Schloss Oranienburg liegt in der Kreisstadt Oranienburg im Landkreis Oberhavel in Brandenburg. Es ist das älteste Barockschloss der Mark Brandenburg und wurde 1650 als Landsitz der Kurfürstin Luise Henriette von Oranien errichtet. Die Burganlage, die 1288 erstmals erwähnt wurde, wurde im 16. Jahrhundert durch die Hohenzollern erweitert und 1652 offiziell als „Oranienburg“ benannt. Das Schloss war bis ins 18. Jahrhundert ein Zentrum der Hofkultur und wurde unter Friedrich III. erweitert, wobei italienische und französische Barockarchitektur Einfluss nahm. Nach dem Tod Friedrichs I. 1713 wurde es kaum genutzt, bis 1742 der Prinz August Wilhelm von Preußen es als Landsitz übernahm. 1802 wurde es an einen Apotheker verkauft, der eine Fabrik errichtete, bis die Nutzung 1851 wieder der königlichen Schlösserverwaltung übertragen wurde. Im Schloss und im umliegenden Park gibt es heute Museen, darunter das Schlossmuseum und das Kreismuseum. Der Schlosspark wurde 2009 als Teil der Landesgartenschau umgestaltet. Die Räume beherbergen Ausstellungen zur Geschichte der Kurfürsten und der Schlossentwicklung. Die Lage am Havelufer bietet Ausblicke auf die Umgebung und verbindet die historischen Bauten mit der Natur.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Schloss
- Ort
- Oranienburg
- Adresse
- Schloßplatz 1, 16515 Oranienburg
- Architekt
- Johann Gregor Memhardt
- Denkmalstatus
- Baudenkmal
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