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Völkershausen
Völkershausen liegt im Wartburgkreis in Thüringen, etwa fünf Kilometer südlich von Vacha. Der Ort befindet sich in der Thüringer Rhön, am Fuße des Öchsenberges und des Dietrichsberges. Östlich fließt die Oechse durch das Gebiet. Zu Völkershausen gehören mehrere Klein- und Einzelsiedlungen, darunter Busengraben und Rodenberg. Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes als Völkershausen datiert von 1214. Das Gebiet war im Hochmittelalter Teil des Bistums Würzburg und wurde von Missionaren aus Fulda und Hersfeld geprägt. Im 13. Jahrhundert entstand eine Burg, deren Grundmauern das spätere „Obere Schloss“ bildeten. Im 16. Jahrhundert war der Ort Teil des Mainzer Sprengels. 1989 traf der Gebirgsschlag den Ort schwer, wodurch fast 80 % der Bebauung beschädigt wurden. Der Ort ist heute durch die evangelische Michaeliskirche und die Friedenslinde geprägt. Auf dem Friedhof finden sich historische Grabplatten und ein Gedenkstein für die Toten beider Weltkriege. Die Kultusgemeinde war bis 1903 aktiv, und die Synagoge wurde 1815/16 errichtet. In der Neuzeit war der Ort Teil der Stadt Vacha, die ihn am 31. Dezember 2013 einverleibte.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text.
- Einwohner
- 1.176
- Fläche
- 14,19 km²
- Seehöhe
- 330 m
- Bezirk
- Vacha
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