📷 Bild: Wikimedia Commons
Burg Monschau
Burg in Nordrhein-Westfalen, Deutschland
Die Burg Monschau ist eine Höhenburg in der Stadt Monschau, südlich der Städteregion Aachen. Sie wurde um 1200 erbaut und war bis zu ihrer Auflösung als Festung genutzt. Heute wird ein Teil der Anlage als Jugendherberge und Altenheim genutzt, der Innenhof dient als Veranstaltungsort für Freiluftkonzerte. Die Burg war im 13. Jahrhundert Teil des Herzogtums Limburg und wurde ab 1354 von den Herzögen von Jülich ausgebaut. Zu den bedeutenden Baumaßnahmen zählen die Unterburg mit dem Eselsturm, die Schlosskapelle und das Wachhaus. Die Burg erlebte mehrere Kriege und wurde mehrfach gesaniert. 1900 erwarb die Stadt die Anlage und begann mit der Erhaltung. 1971 wurde sie als Verhüllungsprojekt genutzt, und 2000 wurde der Innenhof als Veranstaltungsort ausgestaltet. Die Burganlage besteht aus Oberburg und Unterburg. Die Oberburg ist der älteste Teil und umfasst einen Innenhof mit Gebäuden wie Palas, Vierungsturm und Bergfried. Die Vorburg dient als Eingangsbereich mit Toranlage und Wehrgängen. Die Unterburg umfasst die Schlosskapelle, das Wachhaus und Kasernenbauten, die später zum Maria-Hilf-Hospital umgebaut wurden. Die Anlage ist durch Bruchsteinbauweise und mehrere Bauphasen geprägt.
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- Art
- Burg
- Ort
- Monschau
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Nordrhein-Westfalen
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