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Puéchabon
französische Gemeinde
Puéchabon liegt im südlichen Ausläufer der Cevennen, in der Garrigue, auf einer Höhe von etwa 160 Metern. Der Ort ist Teil des Départements Hérault und liegt im Quellgebiet mehrerer Bäche, deren Wasser in den Fluss Hérault mündet. Nächstgelegene Großstädte sind Montpellier im Süden und Sète im Osten. In der näheren Umgebung befinden sich die historischen Orte Aniane und Saint-Guilhem-le-Désert. Das Klima ist mild bis gemäßigt, mit überwiegend winterlichen Niederschlägen. Der Ort wird möglicherweise bereits in einer Urkunde aus der Zeit Karls des Großen erwähnt. Im 10. Jahrhundert wurde er vermutlich als Runddorf neu gebaut. In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts führten die Reblauskrise, die Mechanisierung der Landwirtschaft und die Aufgabe bäuerlicher Betriebe zu einem Rückgang der Einwohnerzahl, der sich langsam wieder umkehrte. Puéchabon zeichnet sich durch seine zerklüftete, felsige Landschaft aus. Traditionell spielte der Weinbau und die Viehwirtschaft eine wichtige Rolle. Sehenswürdigkeiten sind die Église Notre-Dame, ein spätgotischer Bau mit einem Glockenturm aus dem 18. Jahrhundert, sowie ein offener Waschplatz am Ortsrand. Die historischen und kulturellen Bezüge zu den umliegenden Orten tragen zur Identität des Ortes bei.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Frankreich
- Ort
- Département Hérault
- Seehöhe
- 483 m
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