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Leitha
Die Leitha ist ein 180 Kilometer langer Fluss, der in Niederösterreich entsteht, wo Schwarza und Pitten bei Lanzenkirchen zusammenfließen. Sie durchquert das Bundesland, bildet streckenweise die Grenze zum Burgenland und mündet schließlich bei Mosonmagyaróvár in Ungarn in die Kleine Donau. Über weite Abschnitte führt sie kaum Wasser, da ihr Wasser für Kanäle wie den Kehrbach oder den Wiener Neustädter Kanal abgeleitet wird. Historisch war die Leitha als Grenzfluss zwischen Österreich und Ungarn von großer Bedeutung, besonders im Mittelalter. Städte wie Wiener Neustadt und Bruck an der Leitha entstanden als befestigte Bollwerke an dieser Linie. Noch heute markiert sie teilweise die Landesgrenze zwischen Niederösterreich und dem Burgenland. Der Name Leitha geht auf eine Urkunde aus dem Jahr 833 zurück und könnte „fließendes Gewässer am Hang“ bedeuten. Entlang der Leitha finden sich naturnahe Abschnitte, etwa bei Wimpassing, wo Biber durch Dammbauten dauerhafte Wasserflächen schaffen. Bei Nickelsdorf verlässt der Fluss österreichisches Gebiet und erreicht über die Brucker Pforte und den Heideboden die ungarische Tiefebene. Die bedeutendsten Städte an ihrem Lauf sind Wiener Neustadt, Bruck an der Leitha und Mosonmagyaróvár.
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