Megalithanlagen von Brüssow-Hammelstall

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Megalithanlagen von Brüssow-Hammelstall

Großsteingrab in Deutschland

Die Megalithanlagen von Brüssow-Hammelstall liegen in einem Wald südlich von Brüssow in Brandenburg. Der Ort befindet sich nördlich von Prenzlau und gehört zum Bereich der Märkischen Eiszeitstraße. Die Anlage ist in der Nähe der Grenze zu Vorpommern und ist Teil eines Waldes, in dem ein Naturlehrpfad verläuft. Hier sind eine Steinkiste und ein erweiterter Dolmen der Trichterbecherkultur (TBK) zu finden. Der erweiterte Dolmen ist aus Granitfindlingen gebaut und liegt am Hammelstaller Berg. Die Kammer ist 2,5 × 0,9 m groß und wird von zwei Decksteinen abgedeckt. Die Anlage wurde 1845首次 erwähnt und war bereits im 19. Jahrhundert gestört. Um 1900 wurde sie vom Uckermärkischen Museums- und Geschichtsverein rekonstruiert. Funde umfassen nur wenige Gefäßscherben der TBK. Die Steinkiste wurde 1976 entdeckt und liegt in einem Hügel aus Steinbrocken. Sie ist allseitig geschlossen und Nordwest-Südost ausgerichtet. In der Kammer wurden Skelettreste von drei Menschen gefunden. Die Kiste stammt wahrscheinlich aus der frühen TBK und wurde nachgenutzt. Keramikbeigaben wie eine Henkeltasse und ein Hängegefäß werden der Havelländer Kultur zugeordnet. In der Nähe befindet sich die Nekropole von Wollschow.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Archäologische Stätte, Steinkiste
Ort
Brüssow

In der Nähe

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