Kastl

📷 Bild: Wikimedia Commons

Bezirk Landkreis AltöttingLandkreis Altötting

Kastl

Gemeinde im Landkreis Altötting

Kastl liegt im Landkreis Altötting im Oberbayern. Das Dorf ist von der Staatsstraße 2107 durchzogen und liegt etwa vier Kilometer von Altötting entfernt. Es grenzt an die Gemeinden Burgkirchen an der Alz und Neuötting. Die Gemeinde umfasst mehrere Gemarkungen, darunter den Altöttinger Forst und die Gebiete Oberkastl, Unterkastl und Forstkastl. Die Lage im Waldgebiet und die Nähe zu Flüssen prägen das Bild der Gemeinde. Kastl wurde erstmals 1233 urkundlich erwähnt, als Höfe im Gebiet um den Ort im „Urbar im scherigamt Ötting“ von Herzog Otto III. genannt wurden. Die Kastuluskirche, heute Mariä Himmelfahrt, war namensgebend und wurde um 1400 errichtet. Im Zuge der Verwaltungsreformen 1818 entstanden die Gemeinden Oberkastl, Unterkastl und Forstkastl. 1966 wurden sie zur heutigen Gemeinde Kastl zusammengeschlossen. Die Gemeinde entwickelte sich von landwirtschaftlich zu einer Wohngemeinde. Kastl ist bekannt für die gotische Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt, die nach der Renovierung 2004 als eine der schönsten Dorfkirchen gilt. Auf dem Dorfplatz steht ein Landgasthaus mit Metzgerei. Zudem gibt es zwei alte Ziegeleien und renovierte Bauernhöfe. Die Gemeinde zählt zu den Sehenswürdigkeiten des Landkreises. Bekannte Söhne und Töchter sind Christoph Froschauer, ein Drucker aus Zürich, und Franz Haindl, ein NS-Opfer.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
Ort
Landkreis Altötting
Seehöhe
437 m
Quellen:Kastl (CC0-1.0)

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