Gnadenkapelle

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Gnadenkapelle

Wallfahrtskapelle in Altötting

Die Gnadenkapelle in Altötting, Bayern, ist ein gotisch erweitertes Zentralbauwerk aus dem 8. bis 10. Jahrhundert. Sie steht am Kapellplatz und gilt als bayerisches Nationalheiligtum. Die Kapelle beherbergt die Herzen bayerischer Herrscher und war im 15. Jahrhundert durch eine Legende über die Rettung eines toten Knaben bekannt geworden. Die Kapelle wurde mehrfach erweitert, darunter 1494 mit einem Schiff und einem Spitzturm sowie 1517 mit einem offenen Umgang. Die Wallfahrt zur Gnadenkapelle ist eines der meistbesuchten Wallfahrtsziele in Deutschland und Europa. Die Schwarze Madonna, eine Holzskulptur aus dem 13. oder 14. Jahrhundert, steht im Zentrum der Wallfahrt. Sie wird seit 1518 bekleidet und war Ziel zahlreicher Wunderglaubenserscheinungen. Die Kapelle wurde von Päpsten wie Benedikt XVI., Pius VI. und Johannes Paul II. besucht. Die Wallfahrt hat eine lange Tradition und wird bis heute von Pilgern aus verschiedenen Ländern genutzt. In der Kapelle sind die Herzen von 15 Herrschern und Fürsten bestattet, darunter Kaiser, Könige und Kurfürsten. Die Herzen sind in Urnen aus Silber, Zinn oder Kupfer verwahrt. Die Kapelle besitzt auch eine reiche Ausstattung, darunter den Gnadenaltar aus dem 17. Jahrhundert und mehrere Votivbilder. Die Kapelle ist auch bekannt für die Goldene Rose, die 2008 von Papst Benedikt XVI. verliehen wurde.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Wallfahrtskirche, Nationalheiligtum, Kapelle
Ort
Altötting
Adresse
Kapellplatz 1
Denkmalstatus
Baudenkmal in Bayern

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