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Gedenk- und Bildungsstätte Andreasstraße
Gedenk- und Bildungsstätte in Erfurt
Die Gedenk- und Bildungsstätte Andreasstraße liegt am Erfurter Domplatz in einem ehemaligen Gefängnis, das während der DDR-Zeit als Untersuchungshaftanstalt des MfS diente. Das Gebäude war auch Sitz der Bezirksverwaltung der Stasi und beherbergte politische Häftlinge. Die Gedenkstätte verbindet die Themen Unterdrückung und Befreiung und erinnert an die Geschichte der DDR sowie an die friedliche Revolution. Die Gedenkstätte beherbergt eine Dauerausstellung mit 5000 Inhaftierten und dokumentiert die politischen Verfolgungen in der DDR. Sie erinnert an die Widerstandsgruppe um Jochen Bock und die Besetzung der Stasi-Bezirksverwaltung am 4. Dezember 1989, ein bedeutender Meilenstein der friedlichen Revolution. Die Stätte wurde 2012 eröffnet und erhielt 2014 den Preis der Britischen Reisejournalisten. Besucher können durch die Dauerausstellung wandeln, die die Lebensbedingungen in der DDR und die Überwachungssysteme zeigt. Im Kubus der Friedlichen Revolution finden Veranstaltungen statt, und es gibt Ausstellungen zur NS-Zeit. Die Gedenkstätte arbeitet mit Zeitzeugen-Vereinen und Museen zusammen und ist Mitglied im Museumsverband Thüringen.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Museum, Gedenkstätte
- Ort
- Erfurt
In der Nähe
- Gedenkstätte Andreasstraße24 m
- Denkmal für den unbekannten Wehrmachtsdeserteur195 m
- Benediktinerkloster St. Peter, Erfurt (zuvor Kollegiatstift)195 m
- Theater Waidspeicher257 m
- Leonhardskirche227 m
- Petersberg353 m
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