📷 Bild: Wikimedia Commons
Jina
Gemeinde in Rumänien
Jina liegt im Norden des Zibinsgebirges, südwestlich des Siebenbürgischen Beckens. Der Ort befindet sich am Pârâul Negru, einem Nebenfluss des Zibin, auf sieben Hügeln. Er ist Teil des Kreises Sibiu und liegt etwa 23 Kilometer westlich der Kleinstadt Săliște sowie 45 Kilometer östlich der Kreishauptstadt Sibiu. Die Gemeinde erstreckt sich bis zu einer Höhe von 1064 Meter, wobei die ältere Kirche im Zentrum bei 908 Meter liegt. Der Ort wurde erstmals 1468 urkundlich erwähnt. In der Geschichte von Jina spielt die Holzschnitzerei eine wichtige Rolle, insbesondere durch die Siedlung der Löffelzigeuner. Bekannt ist der Ort auch für das jährliche Folklorefestival im Juli sowie für die einheimische Volkstracht. Die Bevölkerung lebt hauptsächlich von Viehzucht und Holzverarbeitung. Jina ist für seine kulturellen und historischen Sehenswürdigkeiten bekannt. Die rumänisch-orthodoxe Kirche Buna Vestire und das Haus bei Nr. 213 sind unter Denkmalschutz. Zudem steht eine Holzkapelle aus dem 19. Jahrhundert sowie die Sf. Mihail și Gavril-Kirche, auch als „Catedrala Munților“ bezeichnet, im Fokus. Das „Museul Pastoral“ dokumentiert die ethnographische Geschichte der Region.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Rumänien
- Ort
- Kreis Sibiu
- Adresse
- Principală, nr. 1210(Cod poștal: 557110), Județ: Sibiu
- Erbaut
- 1396
- Website
- https://comunajina.ro/
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