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Burg Groitzsch
Burgruine in Deutschland
Die Burg Groitzsch liegt am nordwestlichen Ortsrand der Stadt Groitzsch, gegenüber Pegau, am Ostufer der Weißen Elster. Sie ist eine der größten Burgen der Region und wurde im späten 11. und frühen 12. Jahrhundert von Graf Wiprecht von Groitzsch erbaut. Die Anlage ist als Bodendenkmal mit den ältesten bekannten Steinbauten Sachsens bekannt und hat eine bedeutende historische Rolle in der Region gespielt. Die Burg ist besonders wegen ihrer kontinuierlichen Besiedlung und der archäologischen Funde aus dem 10. bis 13. Jahrhundert von Interesse. Dabei wurden fünf Burgperioden nachgewiesen, wobei die Wiprechtsburg im letzten Viertel des 11. Jahrhunderts den Übergang vom Holz-Erde-Bau zum Steinbau markierte. Die Rundkapelle und der Rundturm sind als älteste Steinbauten Sachsens bekannt und beeinflussten die weitere Entwicklung der Baukunst in der Region. Die Burgruine umfasst ein Gelände von etwa 150 × 100 m mit einem Abschnittswall und einem Vorburggelände. Die Rundkapelle und der Turmstumpf aus der Zeit um 1080 sind besonders sehenswert. Im Sommer finden Veranstaltungen wie Freiluftkonzerte statt. Das Gelände umfasst zudem einen Weinberg, Blumenbeete und Wanderwege. Das Lapidarium enthält Flur- und Grenzsteine aus der Region.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg
- Ort
- Groitzsch
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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