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Kloster Unterlinden
Kloster in Frankreich
Das Kloster Unterlinden war ein Dominikanerinnenkloster in Colmar, im Elsass. Es wurde im 13. Jahrhundert gegründet und zählt zu den frühesten Dominikanerinnenklöstern. Die Anlage umfasste eine Kirche, einen Kreuzgang und weitere Bauten, die bis ins 13. Jahrhundert fertiggestellt wurden. Die Kirche wurde von Albertus Magnus weihte, und der Baumeister Vollmar starb 1289, wie im Totenregister des Klosters verzeichnet. Das Kloster war bis ins 18. Jahrhundert ein bedeutendes Zentrum, das 1723 43 Nonnen und 23 weitere Angehörige zählte. Im Zuge der Französischen Revolution wurde es 1792 aufgelöst, und die Nonnen verließen das Kloster. Die Gebäude wurden zunächst von der Stadt Colmar übernommen und später zum Unterlinden-Museum umfunktioniert, das 1853 eröffnet wurde. Die Kirche und andere Bauten wurden renoviert, und der Kreuzgang wurde durch Mäzenatentum wiederhergestellt. Im Museum sind die erhaltenen Gebäude und Räume aus dem Kloster untergebracht. Die Kirche dient als Ausstellungsraum, und der ehemalige Keller wurde ebenfalls in eine Ausstellung umgewandelt. Das Museum umfasst Werke aus dem 15. Jahrhundert und beherbergt auch eine Sammlung von Handschriften und Kunstgegenständen. Die ehemalige Klosterbibliothek ist Teil der Stadtbibliothek von Colmar.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kloster, Konvent
- Ort
- Colmar
- Erbaut
- 1300
In der Nähe
- Unterlinden-Museum13 m
- Stadttheater Colmar58 m
- Maison des Têtes125 m
- musée Hansi de Colmar127 m
- Colmar160 m
- Dominikanerkloster Colmar147 m
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