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Domschatz Quedlinburg
Gebäude und Schatz in Quedlinburg in Sachsen-Anhalt
Der Quedlinburger Domschatz ist ein bedeutender Schatz aus dem Damenstift, der in der Stiftskirche St. Servatius in Quedlinburg ausgestellt wird. Die Schatzstücke stammen größtenteils von den Ottonen und wurden im Laufe der Zeit durch weitere Schenkungen ergänzt. Die Ausstellung erfolgt in zwei Räumen der Kirche, wobei der südliche Raum 1972 als Schatzkammer eingerichtet wurde, da der historische Aufbewahrungsraum zu klein war. Der Schatz wurde im Zweiten Weltkrieg in eine Höhle unter der Altenburg verbracht und 1943 abtransportiert. Ein US-Offizier stahl zwölf Stücke und sandte sie nach Texas, was zu einem langen Rechtsstreit führte. 1992 kehrten zehn Stücke nach Deutschland zurück, wobei drei Millionen Dollar gezahlt wurden. Die Schatzstücke wurden anschließend in München und Berlin ausgestellt und 1993 in die Stiftskirche zurückgebracht. Zwei Stücke sind bis heute verschollen. Die Ausstellung umfasst 63 Schatzstücke, darunter das Servatiusreliquiar, das Heinrichskamm und das Samuhel-Evangeliar. Die Stücke stammen aus verschiedenen Epochen und sind in Gold, Elfenbein und Edelsteinen verziert. Einige sind aus dem 1. Jahrhundert, andere aus dem 13. Jahrhundert. Die Schatzstücke sind in der Stiftskirche in zwei Räumen sowie im ehemaligen Konventsgebäude ausgestellt. Die Ausstellung umfasst auch Textilfragmente und Handschriften, die Teil des Quedlinburger Domschatzes sind.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Museum, Gebäude, Schatz
- Ort
- Quedlinburg
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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