📷 Bild: Wikimedia Commons
Alutaguse
Landgemeinde in Estland
Alutaguse vald liegt im Nordosten Estlands im Kreis Ida-Viru, an der Grenze zu Russland. Sie ist die flächengrößte Gemeinde des Kreises und bildet den südlichen Teil des Ost-Wierlandkreises. Die Gemeinde grenzt im Westen an die Kreise Jõgeva und Lääne-Viru und im Osten an die russische Oblast Leningrad. Die Südgrenze verläuft an der Küste des Peipussees, und im Norden grenzt sie an sechs weitere Gemeinden des Ost-Wierlandkreises. Die Region ist Teil der Landbrücke zwischen Peipussee und Finnischem Meerbusen. Die Region Alutaguse war ursprünglich Siedlungsgebiet der Woten, einer mit den Esten verwandten Volksgruppe. Die Gemeinde wurde 2017 aus sieben kleineren Gemeinden gebildet und hat ihren Hauptort in Iisaku. Der Name leitet sich vom Estnischen „hinter der Stadt Alu“ ab und bezieht sich auf das gesamte östliche Wierland. Die Region war oft Schauplatz von Kriegen und Grenzstreitigkeiten, besonders während der Livländischen Kriege. Die Dänische Volkszählung aus dem 13. Jahrhundert erwähnt bereits Orte wie Mäetaguse, Iisaku und Illuka. Alutaguse vald umfasst 75 Siedlungen, davon zwei als Großdörfer und 73 als Dörfer. Der Nationalpark Alutaguse, der 2018 gegründet wurde, ist der drittgrößte Estlands und schützt die Sumpf-, Wald- und Küstenlandschaften der Region. Der Park beherbergt das Puhatu-Moor, den größten Sumpf Estlands, sowie die einzigen kontinentalen Dünen des Landes. Das Gebiet ist waldreich und bietet Lebensraum für Luchsen. Die Region ist bekannt für ihre natürlichen Schönheiten und die Vielfalt ihrer Landschaften.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Landgemeinde in Estland
- Ort
- Kreis Ida-Viru
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