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Mieza
Gemeinde in Spanien
Mieza liegt hoch über dem Duero-Tal im äußersten Westen der Provinz Salamanca. Die Gemeinde befindet sich in einer Höhe von etwa 680 Metern in der felsigen Landschaft des Naturparks Arribes del Duero. Sie grenzt an die vom Fluss Duero gebildete Grenze zu Portugal. Die Stadt Ledesma liegt etwa 70 Kilometer östlich, und die Provinzhauptstadt Salamanca ist insgesamt knapp 100 Kilometer entfernt. Die Region ist bekannt für ihr karges Landschaftsbild und das kühle Winterklima. Der Ort war nach der Rückeroberung aus den Händen der Mauren Grenzstadt zum Königreich Portugal. Im Jahr 1296 wurde das Gebiet vorübergehend von portugiesischen Truppen besetzt. Während der Herrschaft der kastilischen Könige Alfonso XI., Pedro I. und Enrique II. entstanden unabhängige Grundherrschaften, und der Ort wurde befestigt. Seine Blütezeit erlebte er im 15. und 16. Jahrhundert, als er als wichtiger Grenzort stand. Mieza ist vor allem durch seine Landwirtschaft und Viehzucht bekannt. Die Gemeinde gehört zum Weinbaugebiet Arribes und profitiert seit den letzten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts auch von Tourismus, insbesondere durch die Vermietung von Ferienwohnungen. Sehenswürdigkeiten sind die Iglesia de San Sebastian mit ihrer charakteristischen Westfassade sowie die Ermita del Santo Cristo del Humilladero. Die Umgebung bietet zahlreiche Wanderwege mit Aussichtspunkten über das Duero-Tal.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Spanien
- Ort
- Provinz Salamanca
- Seehöhe
- 656 m
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