BurgenNiedersachsenBezirk Niedersachsen

Burg Knipens

abgegangener ostfriesischer Häuptlingssitz im Wilhelmshavener Stadtteil Langewerth in Niedersachsen

Die Burg Knipens war ein spätmittelalterlicher Häuptlingssitz der Ostfriesen im Wilhelmshavener Stadtteil Langewerth. Sie lag zwischen der Dorfwurt Hohewerth und der Burg Kniphausen, etwa 250 Meter westlich des mittelalterlichen Deiches. Die Burgstelle war Teil der Region, die sich im Niedersachsen um Wilhelmshaven gruppiert. Die Burg Knipens wird in historischen Quellen als „Mönkeberger Busch“ erwähnt. Sie war im 14. Jahrhundert im Besitz von Hedde Bonninges und später von magister Ulricus, einem Verwandten der Familie Wiemken. 1414 vermachte Ulricus die Burg an Lubbe Sibets, der später die Burg Kniphausen errichtete. Die Burg wurde im 15. Jahrhundert aufgegeben, und 1849 war die Wurt unbebaut. Die Burgstelle hat heute die Form einer rechteckigen Wurt mit 90 × 60 Meter Größe und liegt 2,5 Meter über der Umgebung. Sie ist von einem 8 Meter breiten Wassergraben umgeben. Reste der alten Bebauung sind in Form von Backsteinbruch und Kalkmörtel im Boden erkennbar. Die Umgebung umfasst die Dorfwurt Hohewerth und die Burg Kniphausen.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Burg
Ort
Wilhelmshaven

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