Heddoburg
abgegangener ostfriesischer Häuptlingssitz im Stadtteil Sengwarden in der niedersächsischen Stadt Wilhelmshaven
Die Heddoburg war ein einstiger Häuptlingsitz der Ostfriesen im Stadtteil Sengwarden von Wilhelmshaven. Sie lag auf einem erhöhten Hügel, der heute als Gehöftwurt bezeichnet wird. Der Ort war umgeben von einem doppelten Grabensystem und einem Wall. Die historischen Aufzeichnungen erwähnen ein Steinhaus, das um 1285 errichtet wurde, und verweisen auf den Häuptling Hedde Tiarks sowie seinen Sohn Hillert Hedden, der als Richter in Östringen tätig war. Die Heddoburg ist eine archäologische Stätte mit bescheidenen Informationen. Sie war Teil der ostfriesischen Kultur und stand im Besitz von Häuptlingen. Der Hügel, auf dem sie lag, ist etwa 2,5 Meter höher als die umliegende Landschaft. Die heute noch vorhandenen Gebäude, wie die Scheune aus dem 16. Jahrhundert und das Wohnhaus aus dem 17. Jahrhundert, zeigen, dass der Ort bis ins späte Mittelalter genutzt wurde. Auf der Heddoburg lässt sich die Geschichte der ostfriesischen Burgen und Höfe erkunden. Der Hügel bietet einen Ausblick auf die umliegende Landschaft und die historische Entwicklung der Region. Die Umgebung umfasst den Stadtteil Sengwarden und die nähere Gegend von Wilhelmshaven. Die Stätte ist Teil der archäologischen und historischen Landschaft Niedersachsens.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg
- Ort
- Wilhelmshaven
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