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Kapuzinerkloster Baden-Baden
Kloster in Deutschland
Das Kapuzinerkloster Baden-Baden war ein Kloster des Kapuzinerordens in der Stadt Baden-Baden. Es wurde 1631 gegründet und 1689 durch die französische Eroberung zerstört. Nach einer Wiedererrichtung bis 1698 wurde es 1807 aufgelöst und in ein Hotel umgebaut. Das Kloster lag außerhalb der Stadtmauern am Südufer der Oos, in der Zuständigkeit der Diözese Straßburg, wurde aber faktisch der Diözese Speyer zugeordnet. Das Kloster war bis 1807 ein bedeutendes religiöses und kulturelles Zentrum. Es hatte eine Kapuzinerkirche, die als Herzbegräbnisstätte der Markgrafen diente, und eine Bibliothek mit 16 Inkunabeln. Die Kapuziner nutzten Thermalwasser in Badkästen. Nach der Auflösung wurde das Gebäude in das Hotel Badischer Hof verwandelt. Die Kapuzinerstraße erinnert heute an das Kloster. Das Kloster bot Räume wie eine Kapelle, eine Bibliothek und eine Kirche. Es war von der Oos umgeben und hatte einen Garten. Nach der Auflösung blieben nur Reste wie ein römischer Grabstein und eine Zeder im Hof. Die Kapuzinerstraße und die umliegende Landschaft erinnern an die Geschichte des Klosters.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kloster, religiöse Gemeinschaft, zerstörtes Gebäude oder Bauwerk
- Ort
- Baden-Baden
- Erbaut
- 1624
In der Nähe
- Stourdza-Kapelle307 m
- Festspielhaus Baden-Baden368 m
- Kurhaus Baden-Baden523 m
- Kollegiatstift Baden-Baden415 m
- Jesuitenkolleg Baden-Baden434 m
- Stiftskirche417 m
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