Ordenskirche St. Georgen

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Ordenskirche St. Georgen

Kirchengebäude in Bayreuth

Die Ordenskirche St. Georgen, auch Sophienkirche genannt, ist eine evangelisch-lutherische Kirche im Stadtteil St. Georgen von Bayreuth. Sie steht an einem prominenten Platz und gilt als Wahrzeichen des Stadtteils. Die Kirche wurde im 18. Jahrhundert errichtet und zählt zu den Kirchenbauten im Markgrafenstil. Sie ist neben der Stiftskirche eines der beiden Kirchengebäude der Evangelischen Kirchengemeinde St. Georgen Bayreuth. Die Kirche wurde von Antonio Porta geplant, der jedoch vor dem Baubeginn starb. Die Grundsteinlegung erfolgte 1705, und die Kirchweihe fand am 23. April 1711 statt. Der Kirchturm wurde erst 1718 errichtet. Das Kirchengebäude ist ein Zentralbau mit griechischem Kreuz als Grundriss. Die Decke ist mit barocker Stuckkunst und Gemälden ausgestattet, darunter eine Passionszyklus in den Emporen. Der Kanzelaltar und die Orgel stammen von Elias Räntz. Die Kirche diente als Versammlungsort der Ordensritter des Ordre de la Sincérite. In der Kirche sind 85 Wappentafeln mit Namen und Jahreszahlen der Mitglieder zu finden. Die Tafeln zeigen die Wappen der verschiedenen Adelsfamilien, die für den Markgrafen von Bedeutung waren. Die Wappentafeln sind mit einem roten Ordensband und einem Ordenskreuz versehen. Die Kirche verfügt zudem über eine Orgel mit 42 Registern und fünf Kirchenglocken, die unterschiedliche Läutemotive besitzen.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Kirchengebäude
Ort
Bayreuth
Baustil
Barockarchitektur
Architekt
Gottfried von Gedeler
Denkmalstatus
Baudenkmal in Bayern
Quellen:Ordenskirche St. Georgen (CC0-1.0)

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