📷 Bild: Wikimedia Commons
Burgmühle (Mellrichstadt)
zweigeschossiger Bruchsteinbau, verputzt, Satteldach, 17. Jahrhundert
Die Burgmühle liegt in der Gemeinde Mellrichstadt im Landkreis Rhön-Grabfeld und ist direkt am Fluss Streu gelegen. Sie ist eine Sägemühle und zählt zu den ältesten Mühlen der Region. Die Mühle wurde im Jahr 1303 als Lehen an Siegfried von Stein vergeben und war bis ins 17. Jahrhundert in verschiedenen Besitzwechseln beteiligt. Im Jahr 1592 ging sie an das Hochstift Würzburg, und 1780 baute Johann Herter die Schneidmühle. 1908 wurde die Burgmühle von einem Brand getroffen, doch sie wurde weiterhin als Sägemühle genutzt. Die Burgmühle hat eine lange Geschichte mit mehreren Besitzwechseln und war im Dreißigjährigen Krieg stark beschädigt. Sie war bis 1872 in verschiedenen Händen und wurde im 18. Jahrhundert als Schneidmühle ausgebaut. Die Mühle blieb bis ins 20. Jahrhundert in Betrieb und wurde nach dem Brand 1908 wiederhergestellt. Sie ist heute als Sägemühle in Betrieb und gehört zur Gemeinde Mellrichstadt. Die Burgmühle ist ein Teil der Landschaft am Fluss Streu und liegt in der Nähe von Mellrichstadt. Die Mühle hat eine historische Bedeutung und ist ein Zeugnis der regionalen Geschichte. Die Umgebung um die Mühle ist geprägt von der Landschaft des Landkreises Rhön-Grabfeld. Die Mühle selbst ist ein Beispiel für die alte Technik der Säge- und Schneidmühle und ist Teil der lokalen Kultur.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg
- Ort
- Mellrichstadt
- Adresse
- Mühlenweg 25; Nähe Tränkeweg
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Bayern
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