📷 Bild: Wikimedia Commons
městské opevnění v Hlučíně
Das městské opevnění in Hlučín entstand vermutlich beim Gründung des Ortes. Es war ursprünglich mit Holzpalisaden umgeben, wofür 1486 und 1495 schriftliche Belege existieren. 1534 wurde unter Bernard von Zvolen ein steinernes, ovales Opevnění fertiggestellt, das westlich an eine Burg angrenzte. Die Stadtmauer wurde durch die Opavská (Dolní) und Ostravská (Horní) Brücke unterbrochen und von dreizehn halbkreisförmigen Bastionen verstärkt. Das Opevnění war lange bestandhaft, doch der Zeitgeist setzte zu. 1770 beantragte die Stadtverwaltung Reparaturen an den Türmen, die durch Zeichnungen dokumentiert wurden. 1821 wurden die Mauern durchbrochen, eine dritte Brücke, die Ratibořská, errichtet. Die Verkehrsströme wuchsen, und die enge Opavská Brücke wurde 1822 abgerissen. 1829 war die Stadt vollständig umgeben von einer starken Mauer, doch 1805 gab es noch ein Gefängnis in der Opavská Brücke. Heute sind die Mauern als kulturelle Denkmäler erhalten. Zwei Ringstraßen, Reste aus Steinmauern und die Überreste der Bastionen (z. B. U Bašty, Na Valech) dokumentieren den Verlauf. Die Mauern sind Teil der Stadtgeschichte und zeigen die Entwicklung des Ortes.
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- Art
- Stadtmauer
- Erbaut
- 1500
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Tschechien
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