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Hlučín
Gemeinde in Tschechien
Hlučín ist eine Stadt im Okres Opava in der Region Mährisch-Schlesien, etwa zehn Kilometer nordwestlich von Ostrava. Sie liegt im Hultschiner Hügelland, zwischen den Flüssen Opava und deren Zuflüssen Vařešinka sowie Jasénka. Die Stadt ist das Zentrum des Hultschiner Ländchens und wird von der Staatsstraße I/56 durchzogen, die mit der II/469 kreuzt. Die Bahnstrecke Kravaře ve Slezsku–Hlučín endet hier. Südwestlich der Stadt befindet sich der Baggersee Hlučínské jezero. Hlučín hat eine reiche Geschichte, die bis ins 13. Jahrhundert zurückreicht. Die Stadt wurde 1303 erstmals erwähnt und besaß Leobschützer Stadtrechte. Sie war Teil des Herzogtums Troppau und unterlag verschiedenen Adelsgeschlechtern. Im 18. Jahrhundert gehörte sie zur Steuerrätlichen Inspektion und wurde 1913 mit einer Bahnverbindung versehen. 1920 kam die Stadt zur Tschechoslowakei, und 1945 wurde sie erneut Kreisstadt. Heute ist sie Teil des Okres Opava. In Hlučín gibt es zahlreiche Sehenswürdigkeiten, darunter das Schloss, die Stadtkirche Johannes der Täufer, die Evangelische Kirche und das Museum des Hultschiner Ländchens. Die Stadt besitzt Reste der mittelalterlichen Befestigung sowie drei Infanteriewerke des Tschechoslowakischen Walls. Der Baggersee Hlučínské jezero und die Weinbergregion Vinná hora bieten Erholungsmöglichkeiten. Die Stadt ist auch für ihre kulturelle Geschichte bekannt, mit bedeutenden Persönlichkeiten wie Komponisten und Schriftstellern.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Tschechien, Gemeinden mit erweitertem Wirkungsbereich, Gemeinde mit Stadtrecht in Tschechische Republik
- Ort
- Okres Opava
- Seehöhe
- 241 m
- Website
- https://www.hlucin.cz/
In der Nähe
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