📷 Bild: Wikimedia Commons
Burg Eschweiler
Burgruine in Deutschland
Die Burg Eschweiler liegt in der Stadtmitte von Eschweiler im Rheinland an der Dechant-Deckers-Straße. Sie war ursprünglich eine Wasserburg mit einer Ringmauer und sechs Rundtürmen. Das Burgareal wurde 1967 durch das St.-Antonius-Hospital überbaut, wodurch nur drei Rundtürme sowie die Umfassungsmauer und ein Nebengebäude erhalten blieben. Die Burg war von 1145 bis 1572 in verschiedenen Besitzverhältnissen, unter anderem von der Familie von Hompesch und dem kurpfälzischen Hauptmann Carl Englerth. 1858 erwarb die katholische Kirchengemeinde St. Peter und Paul das Areal für ein Krankenhaus. 1845 wurde ein neues Wohnhaus errichtet, das als „Kaffeemöll“ bekannt war. 1967 musste die Burg den Neubau des Hospitals weichen. Vor Ort erwartet man die verbliebenen Rundtürme und die Umfassungsmauer. Im Südturm befand sich einst ein Pumpenhaus und später eine Leichenhalle des Hospitals. Die Kirchengemeinde baute 1892 eine Kapelle und 1926 einen Erweiterungstrakt. Die Sage der Burg erzählt von einem Geist, der einen Schatz führte, den ein mutiger Edelmann entdeckte. Die Ruine bietet einen Blick auf die historische Landschaft und die Umgebung der Stadt Eschweiler.
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- Art
- Burg
- Ort
- Eschweiler
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Nordrhein-Westfalen
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