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Montégut
französische Gemeinde
Montégut liegt auf einer Anhöhe im Zentrum des Départements Gers, etwa fünf Kilometer östlich der Stadt Auch. Der Fluss Arçon fließt durch den Westen der Gemeinde und bildet teilweise die westliche Grenze. Zudem markiert der Ruisseau de Larroussagnet die Nordgrenze. Die Gemeinde besteht aus dem Dorf Montégut und zahlreichen Weilern sowie Einzelgehöften. Sie befindet sich weniger als ein Kilometer südlich der Route nationale 124. Östlich des Dorfes liegt das Kloster Le Monastère mit dem Dorffriedhof und der ehemaligen Klosterkapelle. Im Südosten der Gemeinde ist das Château de Roquetaillade ein Zentrum der Malteserordnung für Pädiatrie. Der ursprüngliche Name Monte Accuto deutet auf eine römische oder gallo-römische Besiedlung hin. Im 13. Jahrhundert wurde eine erste Festung errichtet, und in ihrer Nähe entstand der befestigte Ort Montégut. Im Mittelalter war der Ort Teil der Grafschaft Haut-Armagnac, die zur Provinz Gascogne gehörte. Von 1793 bis 1801 war Montégut Teil des Kantons Barran, und ab 1801 war es im Arrondissement Auch. 1821 wurde die Gemeinde Roquetaillade eingemeindet, die zu dieser Zeit 117 Einwohner zählte. Montégut ist bekannt für seine historischen Bauwerke wie das Schloss Montégut und das Schloss Roquetaillade. Die Kirche Notre-Dame-de-l’Assomption und die Kapelle Saint-Jacques in Roquetaillade sind weitere sehenswerte Orte. Zudem gibt es die Friedhofskapelle, ein Denkmal für die Gefallenen und die Ruine Tour des Fées im Wald Bois des Fées. Wegkreuze in L’Arramont und La Ramon sowie ein Taubenturm runden das kulturelle und historische Angebot der Gemeinde ab.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Frankreich
- Ort
- Département Gers
- Seehöhe
- 257 m
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