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Kleine Mühl
Die Kleine Mühl ist ein Fluss in Oberösterreich, der im Granit- und Gneishochland entspringt. Ihr Ursprung liegt in der Bräuerau nahe Ulrichsberg und Julbach. Nach 32 Kilometern Fließstrecke mündet sie bei Obermühl in die Donau. Mit einer mittleren Wassermenge von 3,3 Kubikmetern pro Sekunde gehört sie zu den kleineren Nebenflüssen. Der Fluss prägt das Mühlviertel, eine Region nördlich der Donau, die gemeinsam mit der Großen und der Steinernen Mühl ihren Namen trägt. Der Oberlauf der Kleinen Mühl ist Teil des Natura-2000-Schutzgebiets Böhmerwald-Mühltäler. Ihr Einzugsgebiet umfasst 382,3 Quadratkilometer, wobei die größten Zuflüsse sie speisen. Entlang des Flusses finden sich Spuren früherer Nutzung wie die stillgelegte Höglmühle in Hühnergeschrei. Die Landschaft ist geprägt von Wäldern und Tälern, die zum Wandern und Naturerleben einladen. Die Region verbindet typische Granitlandschaften mit dem kulturellen Erbe der Mühlviertler Dörfer.
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