Burg Lauenstein (Ith)

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Burg Lauenstein (Ith)

Burgruine in Deutschland

Die Burg Lauenstein ist eine ehemalige Höhenburg im Niedersachsen, oberhalb des Ortsteils Lauenstein in Salzhemmendorf. Sie liegt auf einem inselartigen Bergkegel in einem engen Tal, das vom Ith herabfliesst. Das Gelände ist von dichtem Wald umgeben, der im 19. Jahrhundert angepflanzt wurde. Die Anlage umfasst eine etwa 50 × 50 Meter große Burg mit Graben und Außenwall. Von den ehemaligen Gebäuden sind Reste wie ein Palas mit Schartenfenstern und eine tonnengewölbte Durchfahrt erhalten. Ein Rundturm und das sogenannte „Teehaus“ sind ebenfalls vorhanden, doch der Zugang ist heute verboten aufgrund von Gefahren. Die Burg wurde 1247 erstmals urkundlich erwähnt und war bis ins 16. Jahrhundert militärisch bedeutsam. Sie gehörte verschiedenen Adelsfamilien, darunter die Homburger, die Böcke von Nordholz und die Saldern. Im 16. Jahrhundert verfiel die Burg, und ab dem 19. Jahrhundert wurden die letzten Reste abgerissen. Während des Dreißigjährigen Krieges und späterer Kriege wurde Lauenstein mehrfach zerstört. Die Burg war bis 1806 militärisch unbedeutend und verfiel seither. Die Ruine bietet einen Blick auf die historische Anlage und die Umgebung. Die Vorburg, die Knabenburg, wurde bis 1850 landwirtschaftlich genutzt. An der höchsten Stelle des Burghügels stand ein Aussichtsturm, der mittlerweile verfallen ist. Die Umgebung umfasst das Tal des Ith und den Ort Lauenstein, der sich im Schutz der Burg entwickelte. Die Anlage ist heute ein Teil der Landschaft und ein Zeugnis der Geschichte.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Burg
Ort
Salzhemmendorf
Erbaut
1247

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