📷 Bild: Wikimedia Commons
Karmelitenkloster Marienau
ehemaliges Kloster des Karmelitenordens in Niedersachsen
Das Kloster Marienau war ein Karmelitenkloster im heutigen Ortsteil Marienau von Coppenbrügge im Landkreis Hameln-Pyrmont. Es lag außerhalb der Herrschaft der Grafen von Spiegelberg, die es geistlich unterstützten und als Begräbnisstätte nutzten. Die Gründung wird um 1300 datiert, wobei die Grafen von Spiegelberg den Bau des Klosters finanzierten. Die Klosterkirche wurde 1363 geweiht, und das Kloster gehörte zur niederdeutschen Ordensprovinz. Das Kloster war bis ins 16. Jahrhundert aktiv, wurde aber mehrfach durch Brand und Krieg beschädigt. Johannes von Hildesheim lebte hier als Karmelit und starb 1375. Im 15. Jahrhundert begann der Niedergang, und 1565 wurde das Kloster lutherisch. Die letzten Brüder verließen den Konvent, und das Kloster wurde als „desolat“ beschrieben. Die heute sichtbaren Mauerreste der einstigen Klosterkirche sind in der Marienkapelle in Marienau erhalten. Besucher können die Mauerreste der einstigen Klosterkirche in der Marienkapelle besichtigen. Die Lage des Klosters im Ortsteil Marienau von Coppenbrügge ermöglicht Ausblicke auf die Umgebung. Die historischen Spuren zeigen, wie das Kloster im Laufe der Jahrhunderte verändert und schließlich verlassen wurde. Die Umgebung um Coppenbrügge bietet weitere Einblicke in die Region.
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- Art
- Kloster, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Coppenbrügge
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