📷 Bild: Wikimedia Commons
Jagdhütte Bärnriedlau samt Ausstattung und Einrichtung
Denkmalgeschütztes Objekt in Roßleithen (128305)
Die Bärenriedlau-Hütte ist eine mehr als 300 Jahre alte Alpenhütte im Nationalpark Kalkalpen, im südlichen Sengsengebirge. Sie liegt auf einer Seehöhe von 1334 Metern und diente ursprünglich als Unterkunft für Viehhirten und Jäger. Die Hütte wurde im 18. Jahrhundert erbaut und von Erzherzog Franz Ferdinand ab 1901 als Jagdhütte genutzt. Sie war Teil der Jagdgebiete im Sengsengebirge, wo Franz Ferdinand seinen tausendsten Gamsbock am Gamsplan erlegte. Die Hütte ist ein Denkmal mit originalgetreuer Einrichtung und historischen Inschriften, darunter Namen wie „Lamberg“ oder „Esterházy“. Die Renovierung erfolgte von 2011 bis 2014 durch den Nationalparkbetrieb und den Nationalpark Kalkalpen. Die Hütte steht unter Denkmalschutz und die ehemaligen Reitsteige sind heute Wanderwege. Sie ist über Alpenvereinswege wie Nr. 461 oder 462/461 erreichbar, wobei die Wanderung anspruchsvoll ist und etwa 2,5 bis 3 Stunden dauert. Die Hütte ist in den Sommermonaten tagesweise für Besichtigungen zugänglich. An offenen Tagen kann man sie bei Schönwetter von einem Ranger des Nationalpark Kalkalpen besichtigen. Die Hütte ist nicht bewirtschaftet und bietet keine Übernachtungsmöglichkeiten. Die Umgebung umfasst den Nationalpark Kalkalpen und die Wanderwege im Sengsengebirge.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Jagdhaus
- Ort
- Roßleithen
- Adresse
- Rading 180
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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