Bodendenkmal in Ichenhausen, #D-7-7627-0166
Mittelalterliche und frühneuzeitliche Befunde im Bereich des ehem. Wasserschlosses samt zugehöriger Ökonomiegebäude in Rieden a.d. Kötz.
Der Burgstall Rieden a.d. Kötz ist ein abgegangenes Wasserburgwerk südlich des Ortsrands von Rieden a.d. Kötz, einem Gemeindeteil von Ichenhausen im Landkreis Günzburg. Die Anlage liegt etwa 200 Meter östlich der Kirche. Von der ursprünglichen Burganlage sind keine erheblichen Reste erhalten geblieben. Die Herren von Roth besaßen den Ort seit dem 14. Jahrhundert, wobei die Burg erstmals 1361 urkundlich erwähnt wurde. 1656 musste Hans Dietrich von Roth Rieden an den Freiherrn Isaak von Volmar verkaufen. Die Nachfahren besaßen den Ort bis 1791, als es an das Hochstift Augsburg zurückfiel. 1803 kam der Ort zum Königreich Bayern, und das Schloss wurde 1807 abgerissen. Der Burgstall liegt in der Nähe der Kirche und ist Teil der Landschaft um Ichenhausen. Die Anlage hat keine erhaltenen Gebäude oder Strukturen, die besichtigt werden können. Umgebung und Ausblicke sind durch die Lage am Ortsrand geprägt, mit Blick auf die umliegenden Dörfer und Felder.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Schloss, Burgstall, Befund, Bodendenkmal, Wasserburg
- Ort
- Ichenhausen
- Denkmalstatus
- Bodendenkmal in Bayern
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