📷 Bild: Wikimedia Commons
Salzburger Synagoge
Denkmalgeschütztes Objekt in Salzburg (67762)
Die Salzburger Synagoge ist ein jüdisches Gebetshaus in Salzburg, Österreich, und wurde 1901 erbaut. Sie liegt in der Lasserstraße, an der Grenze zwischen Neustadt und Schallmoos. Das Gebäude wurde nach dem Zweiten Weltkrieg durch Spenden und eigene Mittel der Gemeinde wiederhergestellt. 1968 wurde es mit einem Fraueneingang und einem rituellen Bad (Mikwe) erweitert. Das Mikwe ist das einzige seiner Art in Österreich außerhalb Wiens. Die Synagoge hat eine lange Geschichte der Vertreibung und Wiederansiedlung. Die Juden wurden 1404, 1498 und später erneut vertrieben, wodurch die Gemeinde stark dezimiert wurde. Erst 1785 konnten sie unter Erzbischof Colloredo erneut ansiedeln. Die Synagoge wurde 1938 im Novemberpogrom zerstört und 1945 durch Flüchtlinge und lokale Juden wieder aufgebaut. Heute zählt die Gemeinde etwa 100 Mitglieder, und Gebete finden regelmäßig an Freitagabenden und Samstagvormittagen statt. In der Synagoge werden heute Gebete im orthodoxen Ritus abgehalten, mit getrennten Räumen für Männer und Frauen. Der Osttrakt beherbergt die Verwaltung der Kultusgemeinde. Die Synagoge ist ein Ort der spirituellen Praxis und der Gemeinschaft. Sie steht im Zentrum der jüdischen Kultur in Salzburg und ist Teil der städtischen Landschaft.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Synagoge
- Ort
- Salzburg
- Adresse
- Lasserstraße 8
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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